ANDREAS HOLZ
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VIER DINGE muss ein Party- und Event-DJ und Moderator beherrschen, egal welche Klientel er versorgt:

1.

Er muss einen  sicheren Instinkt haben. Er muss ein überzeugter DJ sein und wegen seines Party-Gens auch privat, zuhause Tanzmucke mögen, egal, ob Tango oder Techno, Deutsch-Pop, Schlager, Volksmusik oder Disco, Abba oder Alternative. Wenn er nach passenden Titeln recherchiert und seine Einkäufe macht, muss er die Partytaugleichkeit eines Titels im Ohr haben.

2.

Er muss Arbeitsmoral haben. Denn seine Auftritte fangen früh an und gehen bis in die frühen Morgenstunden. Da fliegen ihm nur selten die passenden Titel wie gebratene Hühner zu. Und wenn doch, geht das nur eine Weile, dann fliegt da nichts mehr, und der DJ muss seinen Kopf anstrengen. Er wird sich selten zurücklehnen und mit traumwandlerischer Sicherheit das Richtige einsetzen. Meist überprüft er sein internes Repertoire und checkt, wohin der Hase, sein Publikum, läuft. Drei, vier belanglose Titel und die Party droht zu kippen. Er muss also Druck machen und er muss den Druck halten. Eine gute Stimmung ist keine Vorschusslorbeere.

Daraus ergibt sich
3.

die Flexibilität. Der Party-DJ weiß, wie fragil die Situation auf der Tanzfläche ist. Seine als sicher eingeschätzten Titel sind plötzlich mehr oder weniger untauglich geworden. Er hat so etwas wie ein Krisenbewusstsein und hält einige Not-Nummern in seinem inneren Arbeitsspeicher parat. Er spannt nicht nur einen Bogen von den All-Time-Favourits zu den aktuellen Charts, sondern hält Spezielles griffbereit, das er dem ganz speziellen Partypeople als Sahnehäubchen oben aufsetzt. Keiner will den "We Will Rock You" machen, aber dann sind fast immer alle dabei. Er bedient sich bei erfolgreichen Musiktiteln und behält gleichermaßen die eine persönliche Note seines Publikums im Auge.

4.

Er muss Erfahrung haben. Erfahrung und Flexibilität hängen zusammen. Umsonst kennt er viele Titel, wenn er nicht weiß, wie und wann und bei wem er sie einsetzt. Ein erfahrener DJ weiß (oder ahnt zumindest), was zu tun ist, egal, ob er auf einem großen Firmenevent ist oder auf einem kleinen Geburtstagsfest. Er ist kein Hellseher, kann aber bestimmte musikalische Neigungen seiner Klientel erkennen und umsetzen.

Hits wahllos zu spielen, funktioniert nur bei einem Publikum, das komme, was wolle in Feierlaune ist. Aber diese Feierlaune ist ein Gunstbeweis, den man nicht aufs Spiel setzt. Er weiß, dass er manche Musikwünsche vernachlässigt und wägt ab, ob ein Richtungswechsel der Party nützt oder eher schadet.

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Unterm Strich: ein erfahrener Party- und Event-DJ kann aussondern und selektieren. Er wird checken, wie die Leute drauf sind und wie sich der Abend entwickelt, wann und bei wem eine Nummer einsetzbar ist und wann und bei wem die eher wenig funktioniert.

 

Alles in Allem wertet er die Veranstaltung in gekonntem Maße mit respektvoller Moderation auf.